Mein Weg zur Energiearbeit

Mit Anfang 20 bin ich in ein Yogazentrum gezogen, in dem ich dann für 1,5 Jahre gelebt habe. Ich hatte vorher so gar nichts mit Yoga und Medition am Hut, obwohl ich bereits Indien und Nepal bereist hatte. Das Yogazentrum war zu Beginn ein kleiner Graus für mich. Erstmal hatten diese orange- und gelbfarbenen Wände und auch der Rest für mich nichts mit guten Interiordesign zu tun. Dann hingen da auch noch all diese Bilder von Gurus und Gottheiten. Es ist verrückt, dass ich geblieben bin. Aber es war wohl eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Denn hier begann die Reise in die unsichtbare Welt.

Zu meditieren fiel mir von Anfang an leicht. Ich begann sehr schnell feinere Ebenen wahrzunehmen und eines abends in der Meditation schoss eine Energie durch meinen Körper, vom Becken nach oben, welche sich anfühlte, als ob 20 Starkstromleitungen durch den Körper fließen. Würde der Mensch nur aus Fleisch und Blut bestehen, hätte ich diesen Energiefluss durch den Körper wahrscheinlich nicht überlebt. Ich fühlte mich währenddessen sicher und geführt. Danach folgten weitere ähnliche, jedoch abgeschwächtere Erlebnisse, die mir bestätigten, dass Dinge, die ich bereits in alten Yogaschriften gelesen hatte, existieren. Es kamen weitere Erfahrungen hinzu, auch spezielle Techniken die in Atemtherapien genutzt werden, wie mir später berichtet wurde.

Bei einem Zwischenstop in meiner Heimat, wurde ich von Peter Oswald eingeladen, an seinem Kriya Yogakurs, der morgens um fünf in der Schweiz stattfand, teilzunehmen. Er gab mir die verschlüsselte Botschaft, dass das, was bei und mit mir passierte, gut sei und sich die sogenannte Kundalinikraft in mir entfaltete. Dieser Begriff beschreibt folgendes: Methaphorisch gesehen, schläft bei jedem Menschen eine Schlange am unteren Ende der Wirbelsäule, erwacht diese, steigt sie langsam nach oben zur Krone des Kopfes. Dieser Prozess kann ganz sanft oder auch spontan und heftig ablaufen. Um es kurz zu machen, viel negatves was uns im Leben belastet, wird, wird „weggeputzt“ und das Bewusstsein erhöht sich. Der Mensch wird freier.

Hamburg und Meister Li

Erst als ich Meister Li kennenlerte und mich bei ihm ausbilden ließ, begann die Energie in mir feiner zu werden. Ich machte sehr viele Erfahrungen in meiner Ausbildung. Am meisten beeindruckt hatte mich jedoch, dass ich ohne jegliches Vorwissen in den Meditationen begann Qigong, Taiqi und verschiede Stile des Kung Fu´s zu üben. Verschieden Mudras, die Lage der Akupressurpunkte, Meridiane und das intuitive energetische Ausgleichen/Therapieren, kam einfach zu mir.

Ich konnte mich auch daran erinnern, dass ich als Kind teilweise tief in die Meditation versunken war und Meditationstechniken aus dem Tantrayoga angewandt habe, um meinen Geist zur Ruhe zur bringen.

All diese Erfahrungen, geben mir heute Sicherheit und das Gefühl richtig auf meinem Weg zu sein.

Warum ich das erzähle, obwohl ich vor allem beim Yoga gelernt habe, die eigenen Meditationserfahrungen für sich zu behalten? Weil ich in der DEAN Methde etwas anderes gelernt habe. Seine Erfahrungen zu teilen ist wichtig. Es ist wichtig zu wissen, dass es mehr gibt, als das was wir sehen können, oder als das, von dem glauben, zu sein. In jedem von uns steckt ein unglaubliches Potential, welches nur darauf wartet entdeckt zu werden.