Nicht kämpfen- Annehmen

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Hallo Hallo! Letzte Woche im Meditationskurs poppte das Thema „Kämpfen gegen das was ist“ auf. Ein so unfassbar wichtiges Thema, weil genau das uns unglücklich machen kann.

Ganz gleich, ob es die vielen kleinen Situationen im Alltag mit der Familie oder im Job sind oder ob es das ist, dass in Deinem Leben gerade wirklich in allen Bereichen Chaos herrscht. Im Job zu viel zu tun? Die Beziehung läuft nicht und finanziell sieht es auch mau aus. So viel Chaos, dass Dein Körper Dir schon eindeutige Signale sendet. Rückenschmerzen? Nacken? Verdauungsbeschwerden? Die Haut spielt plötzlich verrückt, Du kannst nicht mehr schlafen und dann auch noch die Grippe.

Immer sind wir selbst es, die entscheiden, ob es uns mit einer Situation gut geht oder wir uns wertvolle Stunden und Tage vom „Nichteinverstandensein“ versauen lassen. Genau darum geht. Du darfst in jedem Moment selbst entscheiden. Willst Du wütend sein? Traurig? Beleidigt? Niedergeschlagen? Genervt? Glücklich? Ja, das mag sich vielleicht für den ein oder anderen nicht richtig anhören, weil es ja wirklich Situation gibt, die schwer zu handeln sind. Da gebe ich Dir sogar recht. Dennoch trainierst Du mit einer bestimmten Einstellung zum Leben auch einen Muskel, der es Dir ermöglicht erstmal mit den unangenehmen Kleinigkeiten des Alltags besser zurechtzukommen und umso mehr dieser Muskel für die Stabilität im Alltag sorgt, umso leichter wirst Du auch mit den größeren Unannehmlichkeiten zurecht kommen.

 

Und wie schaffe ich das jetzt?!

Da gibt es viele Möglichkeiten. Aber im Grunde geht es vor allen Dingen um eines und ich will nun wirklich nicht esoterisch klingen, aber durchaus spirituell. ;) Es ist der Kontakt zu Dir selbst. Häufig verlieren wir ihn in Situationen, die wir als anstrengend empfinden. Wie Du den herstellst?

Starte den Tag vor allem so, dass Du morgens ein bisschen Zeit für Dich selbst hast und Dir etwas Gutes tust.

- meditiere, auch wenn es nur eine Minute ist. Stelle Dir den Timer auf eine Minute und wenn Dir danach ist, meditierst Du am nächsten Tag 2 Minuten

- bewege Dich und komm in Kontakt mit Deinem Körper

- öle oder creme Dich bewusst ein, so kannst Du auch Verspannungen im Körper aufspüren und sie wegmassieren

- geh morgens eine kleine Runde laufen und überlege Dir wie Du Deinen Tag gerne haben möchtest

- werde Dir bewusst, welche Situationen im Alltag schwierig für Dich sind und von einem negativen Gefühl begleitet werden und nimm Dir vor es anders zu reagieren (post it´s helfen Dich daran zu erinnern ;))

- nimm Dir auch tagsüber kurz Zeit, ob im Sitzen, Stehen oder Gehen..schließe die Augen (vllt nicht im Gehen), lege die Zunge an den Gaumen und zähle Deine Atemzüge bis 72.. wenn Du rauskommst, mach bei der Zahl weiter die Dir spontan in den Sinn kommt.. diese Übung wirkt Wunder!

 

Das eine ist über Bewegung, Meditation oder Berührung erstmal in unserem Körper „einzuchecken“. Das ist wichtig, um unsere Zellen aufzuwecken und mit einem positiven Gefühl in den Tag zu starten. Das andere ist Dir über Deine Verhaltensweisen/Reaktionen, die in erster Linie bei Dir ein negatives Gefühl hervorrufen, klar zu werden. Das ist der erste Schritt. Es wird Dir sehr wahrscheinlich nicht gelingen plötzlich immer so zu reagieren, dass Du mit der Situation fein bist, aber Du übst und bleibst an der Sache dran. Fühle Dich also nicht schlecht, wenn es nicht immer klappt. Diese Tendenz hat der Mensch ja bekanntlich und schmeißt dann gleich das Handtuch. Sei einfach froh, wenn es klappt und schenke diesem kleinen Erfolg mehr Bedeutung. Von Dir selbst genervt zu sein macht nämlich am allerwenigsten Sinn.

Wann immer wir anfangen gegen das was IST anzukämpfen geht’s meist in die Hose. Kannst Du erstmal nichts an einer Situation ändern? Dann nimm sie an, denn alles andere macht ganz einfach keinen Sinn. Stelle Dir in solchen Situation zwei Fragen „Was ist gerade wirklich los und macht diese Emotion dazu Sinn?“ Ich erwähnte das ja bereits im letzten Post über das Herz. Sei ehrlich zu Dir selbst und es wird Dir helfen. Du kannst etwas ändern, was sich positiv auswirken könnte? Na dann, los!

Es ist wichtig, dass keine Stagnation aufkommt und Du in einem negativen Gefühl verharrst. Die Energie muss fließen können - von einer Emotion in die nächste. Von Wut über Trauer zur Freude. Je mehr Energie Du hast, umso leichter und schneller wirst Du von einer Emotion zur nächsten wechseln können. 

Das Annehmen von Situation erfordert Energie. Ich kann nur über meine eigenen Erfahrungen sprechen und die Tipps, die ich oben erwähnte sind Dinge, die mir diese Energie geben. Ich finde meine connection vor allem über die Meditation und Bewegung.

Eine wichtige Sache zum Schluss. Ich denke, dass jede noch so unangenehme Situation im Leben einen tieferen Sinn birgt. Ein großes Thema..für ein weiteren Post...

 

Auf die Liebe und die Magie! Du hast alles was Du brauchst in Dir!

 

Gülşen