Mein Weg zur Energiearbeit

 Ich war damals Anfang 20. Nach Abbruch meines Studiums und einer Begegnung mit einem Herrn aus Sri Lanka, der Yoga machte, mit Ayurveda- und Energie arbeitete, landete ich in einem Yogazentrum. Ich hatte mit Yoga und Meditation nie etwas am Hut. Obwohl dieses Zentrum wirklich nichts für meine Liebe zur Ästhetik übrig hatte, blieb ich. 
Man hätte damals meinen können, dass ich eine Flüchtige aus dem chinesischen Staatszirkus wäre. Fortgeschrittene Positionen einzunehmen war sehr leicht für mich. Meditation war wie nach Hause kommen. Ich schloss die Augen und betrat einen Raum der Stille und Magie.

Eines abends in der Meditation fing mein Becken an zu beben und langsam stieg eine Energie vom Becken nach oben und die Arme hebten sich von alleine. Gefühlt floss die Energie von 20 Starkstromleitungen durch meinen Körper, es war laut und ich begann sehr tief zu atmen, um irgendwie diese Energie zu halten.  Würde der Körper nur aus Fleisch und Blut bestehen, hätte ich diesen Abend definitiv nicht überlebt. 
Ich fühlte mich geführt und hatte schon vorher von der mystischen Kundalinenergie gehört, die methaphorisch gesehen eine Schlange beschreibt, die am unteren Ende der Wirbelsäule schläft und erwacht sie, steigt sie langsam nach oben zur Krone des Kopfes und durchstößt dabei die Energiezentren. Sinn und Zweck der Sache ist das Bewusstsein für sich und seine Umwelt zu erhöhen und alte belastende Geschichten, die in unserem System gespeichert sind zu löschen und so freier zu werden. Das ist jetzt mal ganz kurz und knapp erklärt. ;)

Was daraufhin folgte war, dass ich plötzlich Dinge erfuhr, die in alten Yogaschriften stehen, Übungen machte aus der rebirthing Therapie (hatte ich niemals gemacht und kannte auch die Übungen nicht), Atemübungen aus dem Yoga passierten einfach in der Meditation, uvm...

Meine Zeit bei Meister Li und warum ich Kung Fu übe

Als ich meine Ausbildung bei Meister Li begann, wurde die Energie in meinem Körper sanfter. So sanft, dass mein Körper in den Meditationen begann sich von alleine zu bewegen. Qi Gong, Taiqi und verschiedene Kung Fu Stile waren plötzlich Teil meiner Meditationspraxis. Ich habe extra noch auf youtube nachgesehen und Meister Li dazu befragt. Das war verrückt! Aber gleichzeitig so toll, weil ich immer mal Kung Fu ausprobieren wollte. :)

Heiltechniken aus der alten Meisterlinie

Mit der Zeit begann ich dann mich selbst zu "behandeln". Ich fing an außerhalb meines Körpers mit den Meridianen und Akupressurpunkten zu arbeiten, ohne jemals ihre Lage im Körper gelernt zu haben, denn die Arbeit mit Meridianen und Akupressurpunkten kam erst im dritten Jahr meiner Ausbildung. So behandelte ich mich also selbst mit der "Technik", die auch Meister Li anwendet. 
So arbeite ich heute in den Meditationen und in Einzelsitzungen. 

Ich konnte mich auch daran erinnern, dass ich als Kind schon tief in die Meditation versunken war und Meditationstechniken aus dem Tantrayoga angewandt habe.

Warum ich das erzähle, obwohl ich vor allem beim Yoga gelernt habe die eigenen Meditationserfahrungen für sich zu behalten? Weil ich in der DEAN Methode etwas anderes gelernt habe. Seine Erfahrungen zu teilen ist wichtig, denn wir können immer voneinander lernen. Es ist wichtig zu wissen, dass es mehr gibt, als das was wir sehen können, oder als das, von dem wir glauben zu sein. In jedem von uns steckt ein unglaubliches Potential, welches nur darauf wartet entdeckt zu werden.   

Das was ich beschrieben habe ist meine ganz persönliche Geschichte und hat mein "Talent", wie wir es in der DEAN Methode nennen, offenbart. Es ist meine Erfahrung. Es ist eine Erfahrung. 

Jeder macht seine eigenen Erfahrungen und darf sich auf eine spannende Reise zu sich selbst begeben, sofern er es möchte. Talent kann alles sein, alles was Du mit Freude machst und Dir leicht fällt. Von Putzen, über Zuhören, Backen oder Singen. Es muss nicht als Beruf gewählt werden, aber es ist schön, wenn es einen Platz in Deinem Leben findet und so alle anderen Bereiche Deines Lebens harmonisieren kann.